
Verkehr auf der Brücke über die Krautaustraße wieder freigegeben
Die Arbeiten am Neubau der Brücke der Staatsstraße 2111 über die Krautaustraße in Dingolfing sind weit fortgeschritten. Vertreter des Staatlichen Bauamts und der Stadt Dingolfing trafen sich deshalb am Donnerstagnachmittag an der Baustelle. Ab dem morgigen Freitag, 15 Uhr, fließt der Verkehr wieder ohne Einschränkungen über die Brücke
Die darunter durchführende Krautaustraße bleibt voraussichtlich noch vier Wochen gesperrt. Hier nutzen die Stadtwerke Dingolfing die bestehende Baustelle zur Erneuerung von Strom- und Wasserleitungen.
Die Arbeiten hatten Ende Mai mit dem Abbruch der alten Brücke begonnen. Nachdem das Fundament und die Widerlager erstellt waren, wurden Anfang August die fünf Fertigteile des Oberbaus der neuen Brücke eingehoben. Fertigteile sorgten für eine schnellere Bauweise und damit für eine kürzere Bauzeit. „Qualitativ sind Fertigteile kein Nachteil, denn sie werden im Werk unter idealen Bedingungen hergestellt“, sagte Thomas Ruhland, Abteilungsleiter Konstruktiver Ingenieurbau am Staatlichen Bauamt Landshut.
Zeitplan eingehalten
Ruhland ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten. „Die Firmen haben gute Arbeit geleistet, alles hat reibungslos funktioniert“, fasste er zusammen. Der ambitionierte Zeitplan wurde eingehalten. Ziel sei eine Verkehrsfreigabe bis Ende Oktober gewesen.
Bürgermeister Valentin Walk freute sich, dass der Verkehr wieder über die Brücke rollt. „Für die vielen Menschen, die hier täglich unterwegs sind, ist das eine richtig gute Nachricht“, sagte Walk. Er dankte dem Staatlichen Bauamt für die gute und offene Zusammenarbeit. „Wir konnten uns jederzeit auf kurzem Weg abstimmen. Das ist ein gutes Zeichen für die Brückenerneuerungen, die im kommenden Jahr anstehen.“
Auch wenn der Verkehr über die Staatsstraße 2111 ab Freitag wieder fließt, heißt das noch nicht, dass die Arbeiten an der Brücke abgeschlossen sind. „Bis Ende des Jahres werden noch Pflaster- und Renaturierungsarbeiten durchgeführt, die den Verkehr aber nicht mehr behindern“, erläuterte Projektleiter Markus Schmalzl.


