„Lieben und Leiden, Leben und Sterben - Lieder und Duette der Romantik“
Kunstlieder der Romantik, die
haben es uns Dreien angetan. Hier in ihnen kann man sich gegenseitig gut
spüren. Man kann durch die Musik miteinander und mit dem Publikum eintauchen in
eine Epoche, die auch mit der Farbe „blau“ assoziiert wird. Die „blaue Blume
der Romantik“ gilt als eine Metapher für Sehnsucht nach Liebe und Ewigkeit sowie als Bild der magischen
Natur. Kaum eine Epoche hat so viele Kunstlieder hervorgebracht wie die
Romantik. Sie befasste sich nach den Strömun-gen der vernunftbehafteten Aufklärung
mit Individualität, mit Gefühlen, der Hinwen-dung zur Natur und der Vermischung
von Traum und Wirklichkeit.
Die Musik dieser Zeit ist tiefgreifend und „groß“, massiv
und laut, aber doch gleich-sam sofort fragil und leise, fast zu intim. Die
Musik lebt von Farben und ihren Mischungen. Kunstlieder der Romantik leben von
der Gleichberechtigung des Kla-viers und der Sängerin. Ohneeinander können wir
nicht. Das möchten wir gerne mit Ihnen gemeinsam erleben.
Der Liederzyklus „Frauenliebe und Leben“ von Schumann gilt als einer der be-kanntesten Liederzyklen der Welt und beschreibt in acht Liedern das erste Verliebt-sein, Leid und Schmerz, die in einer Beziehung von Freude abgewechselt werden und am Schluss den Tod, der irdische Beziehungen voneinander trennt. - Können Sie den Kreis wahrnehmen, der sich schließt, den Zyklus?
Die „Vier Letzten Lieder“ von Richard Strauss sind zeitlich nach der
Romantik ent-standen, gelten aber als abschließendes Werk der Spätromantik. Mit
einem großen Orchester - in unserem Fall einer Bearbeitung für Klavier und
einer Sopranstimme wird jede Harmonie zu einer Wolke der Romantik - steigen Sie
auf und fliegen Sie mit uns fort.
Auch Richard Wagners „Wesendonk Lieder“ sind ein Zyklus mit
fünf Liedern, die sich mit Lieben, Leiden und dem Sich-gerne-dem-Leid-Hingeben,
Leben und Ster-ben befassen. Das tun sie mit den wunderschönen Texten der
Mathilde Wesendonk, Wagners Geliebten. Bei manchen
Liedern hört man die Natur,
bei anderen die Ewig-keit - lassen Sie sich überraschen.
Natürlich wird es auch andere
Überraschungen geben, wenn Mario El Fakih am
Flü-gel solistisch sich mit Ihnen aufmacht in andere Sphären.
In der Romantik gibt es aber auch Heiteres. Nicht jede Liebe ist mit Schmerz und Tod verbunden und ein Ausflug in die Natur kann in Duetten von Schumann, Men-delssohn oder Brahms stets zu einem Schmunzeln führen. - Lachen Sie mit uns und genießen Sie einen Nachmittag im Februar in der Herzogsburg.
Katharina Diegritz - Sopran
Heidelinde Schmid - Sopran
Mario El Fakih - Am Flügel
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Lebensläufe:
Heidelinde Schmid
wuchs in Windorf auf und besuchte das Auersperg-Gymnasium Passau-Freudenhain, wo
sie ab dem 13. Lebensjahr Gesangsunterricht bei Frau Prof. Kjellaug Tesaker erhielt und in deren Klasse sie
1994 bis 1996 Jungstudentin am Mozarteum in Salzburg war. Nach dem Abitur studierte sie an der
Hochschule für Theater und Musik und der Opernschule August Everding im Prinzregententheater in
München Konzert – und Operngesang und Gesangspädagogik, anfangs bei Prof. Fenna Kuegel, später bei
Prof. Josef Loibl, mit dem sie nachwievor eng zusammenarbeitet.
Zahlreiche Meisterkurse (u.a. bei Axel Köhler, Lilian Sukis, Edith Wiens ) vervollständigten ihre Ausbildung.
Im Prinzregententheater München sang sie u.a. die Gräfin in Mozarts „Figaro“ und die Florinda in Händels
„Rodrigo“. Es folgten Engagements u.a. beim Freien Landestheater Bayern (Mimi in „La boheme“, G.
Puccini und Agathe in „Der Freischütz“ von Carl Maria v. Weber) und beim Internationalen Opernfestival
Gut Immling (Erste Dame in „Die Zauberflöte , Mozart, Despina in „Cosi fan tutte“ , Mozart, die Mutter in
„Hänsel und Gretel“ von A. Humperndinck u.a. ) Einen großen Teil der künstlerischen Arbeit nimmt der
Bereich des Konzertgesanges mit zahlreichen Auftritten bei geistlichen Konzerten, Liederabenden, Opern –
und Operettengalas.
Als Gesangspädagogin betreut Heidelinde Schmid seit 2002 viele Schülerinnen und Schüler, von denen
schon einige den Weg in ein Gesangsstudium und den Sängerberuf gegangen sind. Seit 2020 unterrichtet
sie auch an der Berufsfachschule für Musik in Plattling.
Im Oktober 2018 wurde ihr durch Landrat Franz Meyer der Kulturpreis des Landkreises Passau für ihre
künstlerische Leistungen im Gebiet der Musik verliehen.
Katharina Diegritz
wurde in Landshut geboren. Mit sieben Jahren begann sie mit dem Singen im Kinderchor
der Christuskirche Landshut unter der Leitung von Volker Gloßner. Mit 13 erhielt sie ihren ersten Gesangs-
unterricht bei
Heidelinde Schmid,
die sie bis zu ihrem Studienbeginn von Gesang (Oper und Konzertfach) an
der HfMT Köln bei Prof. Lioba Braun begleitete. Auch darüber hinaus blieben sie sich sehr verbunden.
Katharina Diegritz war zudem während ihrer Gymnasialzeit Mitglied im bayerischen Landesjugendchor und
der bayerischen Singakademie unter der Leitung von Prof. Gerd Guglhör. Während ihres Studiums sang sie
u.a. die erste und zweite Dame in der Zauberflöte an der rheinischen Opernakademie Köln, die Fiordiligi im
Rolandseck und das erste Blumenmädchen im Parsifal unter der Leitung von Steven Sloane mit den Bochu-
mer Symphonikern. Ihr erstes Engagement am Theater führte sie nach Bremerhaven. Dort arbeitet sie seit
2020 am Stadttheater Bremerhaven im Opernchor mit Soloverpflichtung. So sang sie dort die Jungfer Mari-
anne Leitmetzer im Rosenkavalier, die Barbarina in Mozarts Nozze di Figaro und zuletzt die Smeraldina in
Prokoffiefs Liebe zu den drei Orangen. Katharina Diegritz ist Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rhein-
sberg (2018) und Finalistin des BECA Bach Barcelona (2019).
Mario El Fakih
wurde in Havanna, Kuba geboren. Dort begann er mit 10 Jahren mit dem Gitarrenspiel an
der Escuela Elemental de Música Alejandro García Caturla, ehe er mit 12 Jahren seine Klavierausbildung
starten konnte. In Kuba speilte er in namhaften Konzertsälen und erhielt 2008 ein Stipendium des kubani-
schen Kulturministeriums, das es ihm ermöglichte, Klavier und Dirigieren am Mozarteum in Salzburg zu stu-
dieren. 2016 schloss er sowohl Chor- als auch Orchesterdirigieren (bei Prof. Karl Kamper und Prof. Hans
Graf) dort mit dem Master ab. 2018 erhielt er für seine herausragende künstlerische Leistung die Bernhard-
Paumgartner-Medaille der Stiftung Mozarteum Salzburg. Von 2016-2017 arbeitete Mario El Fakih als stell-
vertretender Chordirektor am Staatstheater Weimar. Von 2017-2024 war er Chordirektor des Stadttheaters
Bremerhaven. 2022 formierte er dort neben seiner Kerntätigkeit am Theater einen Kinder- und Jugendchor
in Kooperation mit der katholischen Kirche Bremerhaven, bei welchem sein Opernchormitglied
Katharina
Diegritz
seine rechte Hand wurde. Der Kinder- und Jugenchor hat heute 60 Mitglieder. Seit der Spielzeit
2024/25 ist Mario El Fakih wieder in seine europäische Heimat - Salzburg - zurückgekehrt und hat dort nun
die Stelle des Chordirektors am Landestheater Salzburg inne.
Termine
| Datum | Uhrzeit | Buchungs-Link |
|---|
Katharina Diegritz


