Einrichtung

Stadtarchiv

Hausanschrift:Dr.-Josef-Hastreiter-Str. 2 84130 Dingolfing
Ansprechpartner/in: Georg Rettenbeck, MA, Stadtarchivar, Museumsleiter
Telefon:08731 501-130
E-Mail:

Öffnungszeiten:

Montag-Freitag von 08.00-12.00 Uhr

Öffnungszeiten

Das Archiv kann nach vorheriger Anmeldung zwischen 8:00 und 12:00 Uhr genutzt werden.

 

Bestände

Urkunden, Akten, Bände, Rechnungen, Karten und Pläne, Plakate, Zeitungen, Fotosammlung, Sammlungen zur Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung.

 

Schatzkammer der Stadtgeschichte

Mrs. Keswick aus Kalifornien sucht Nachricht über ihre Vorfahren in Dingolfing. Der örtliche Rennverein wird 100 Jahre und plant eine Vereinschronik. Schüler und Studenten schreiben an ihren Facharbeiten über die Geschichte Dingolfings. Für diese und weitere Anliegen steht das Stadtarchiv den Bürgern zur Verfügung.

Buchtitel Geschichte der  Stadt Dingolfing von J.W. Eberl

In hohen Stahlregalen, die durch ein großes Schwungrad bewegt werden können, lagern sie nun, die Schätze eines jeden Geschichtsinteressierten. Die älteste Urkunde stammt aus dem Jahre 1403. Allerdings fiel dem großen Stadtbrand von 1743 nicht nur das Rathaus, sondern auch das Archiv zum Opfer. Wertvolle Dokumente gingen in Rauch auf, erst seit dieser Zeit wurde die Registratur wieder systematisch geführt. Wissenschaftlich bearbeitet hat zuallererst 1856 der in Dingolfing gebürtige Dr. Joseph Wolfgang Eberl das vorliegende Material an Akten, Bänden, Rechnungen etc. Seine "Geschichte der Stadt Dingolfing und ihrer Umgebung" ist das erste umfassende Werk zur Stadtgeschichte.

Vor Ort kümmerte sich Dr. Eberl aber nicht um das Archiv. Hier setzte erst mit dem Altbürgermeister Johann Baptist Nirschl um 1900 eine im Rathaus verankerte "Geschichtswerkstatt" ein, die in seiner Amtszeit von Friedrich Nuber fortgesetzt wurde. Die ersten Schriften zur Stadtgeschichte erscheinen, das Archiv wird systematisiert.

 

Derzeitiger Bestand (EDV-erfaßt)

Urkunden:

15/18. Jh. 101 Gerichts-, Kauf- und Verkaufsbriefe sowie Schuldverschreibungen.

39 Kauf- und Verkaufsbriefe sowie Schuldverschreibungen des Bäckerhandwerks.

97 Stiftungs-, Kauf- und Verkaufsbriefe sowie Schuldverschreibungen des Spitals.

Urkunden, mikroverfilmt und registriert.

 

Akten:

18./20.Jh. 80 Faszikel mit 1679 Aktenprodukten aller Art.

Bände: 18./20.Jh. 11 Gruppen mit 518 Einzelbänden; darunter Ratsprotokolle, Steuerbücher,Einwohnerverzeichnisse, Handwerksbücher, Chroniken etc.

 

Rechnungen:

18./20.Jh. 13 Gruppen mit 2012 Einzelbänden. Kammer-, Spital-, Armenwesen-, Schul-, Stiftungs-, Landwehrbataillons-, Kirchen- und Bruderschafts-, Handwerks- und Vereinsrechnungen.

 

Karten:

17./20.Jh. 2 Gruppen mit 147 Einzelstücken

 

Pläne:

18./20.Jh. 20 Gruppen mit 600 Einzelstücken

 

Grafik:

18./20.Jh. 450 Einzelstücke. Bilder, Grafik, Lithographie, Zeichnungen etc.

 

Audiovisuelle Medien:

19./20.Jh. 6000 Einzelstücke, darunter Fotos, Ansichtskarten, Reproduktionen etc.

Zeitungen: 19./20.Jh. 484 Einzelbände. Seit 1872 lückenlos geführtes Archiv

 

Plakate:

19./20.Jh. 547 Einzelplakate

 

Hinzu kommt eine Gestzesbücherei vom Ende des 18.Jh. bis heute sowie eine allgemeine Handbücherei. Seit 1972 wurde auch das Archiv des Marktes Teisbach und der Gemeinde Frauenbiburg in das Stadtarchiv verbracht, jedoch jeweils als eigener Archivkörper.

 

Das Zeitungsarchiv

Es berichtet seit 1872 von den journalistischen Aktivitäten in der Stadt, zunächst durch die Bände der "lsar-Zeitung", von der auch Sonntags- und Unterhaltungsbeilagen erhalten sind. Ab 1905 gab dieser Verlag auch eine Romanbeilage heraus. die nun lebendig macht, welchen Lesegeschmack unsere Urgroßväter hatten. Ab 1922 belegt der "Dingolfinger Anzeiger" das Pressewesen der Isarstadt, deren Bewohner seit diesem Zeitpunkt regelmäßig die Auswahl zwischen zwei Zeitungen hatten. Jüngstes Mitglied des Zeitungsarchivs ist die "Landauer Neue Presse", die erstmals mit dem Jahrgang 1990 Eingang in den Rathaus-Keller fand.

 

Repertorium des Marktarchives Teisbach

 

Repertorium des Marktarchives Teisbach

 

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