Monatliche Stadtführungen in Dingolfing

Lernen Sie unsere Stadt und ihre Vielfalt kennen. Ohne Anmeldung, ungezwungen und individuell.

 

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12.03. 2019
Beschreibung:  

Martin Legner geht bei seinem sehr abwechslungsreichen und informativen Vortrag auf die Entstehung der Schwaigdörfer, bis zur deren städitschen Eingliederung, ein. Wie entstanden die Schwaigen, woher kommen die Namen der Schwaigdörfer und wie haben diese das Wappen der Stadt Dingolfing beeinflusst. Leprosenhaus, der Längenmühlbach, die Gastwirtschaften, die Einführung des Katastwerwesen und als besonderen Höhepunkt der Auszug aus einem Übergabevertrag eines Schwaiganwesens, sind einige Punkte des Vortrages von Martin Legner. Die Besucher erfahren aber auch Interessantes zur allg. Schulpflicht, was hatte es mit dem Wanderer Auto auf sich? Alte Ansichten zeigen die Schwaigdörfer Goben, Höll, Geratsberg und Sossau, aber auch der Marienplatz mit dem ehem. Schulhaus und der angrenzenden Wagnerei sind zu sehen.  

Das Leben in den Schwaigdörfern wurde, wie in allen übrigen Dörfern ringsum, bestimmt durch die Jahreszeiten. Die Wechselbeziehung zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen war die Basis der bäuerlichen Landwirtschaft. Der Hauptaugenmerk des Landwirts in unserem Bereich, den Schwaigdörfern, war hauptsächlich bestimmt von Viehwirtschaft. Ackerbau war wegen der Bodenbeschaffenheit nur bedingt möglich. Ablenkungen des allgemeinen Lebens waren die Markttage. Dabei verkaufte der Bauer seine Produkte, die über seinen Bedarf hinausging, auf dem Markt. Er deckte sich dabei auch mit täglichem Bedarf ein, den er selber nicht erwirtschaftete oder herstellen konnte.  Abwechslungen im tristen Jahresablauf bildeten die kirchlichen Feste. Weltliche Festtage z.B Hochzeiten oder Fahnenweihen waren sehr selten. Hochzeiten wurden damals nicht aus Zuneigung, sondern meistens aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. An diesen „Festtagen“ ruhte  die tägliche Arbeit. Ein ganz besonderes Ereignis im Jahresablauf der Sossauer Bauern waren im Winter die sog. „Schlittage“. Man schirrte die Rösser ein, spannte sie vor einen Schlitten und machte eine Rundfahrt, die meistens bis nach Dornwang führte. Es war wichtig, dass die Pferde im Winter auch bewegt wurden und nicht nur im Stall standen.

Freuen Sie sich auf einen abwechslrungsreichen Vortrag mit vielen Geschichten rund um die Schwaigdörfer Goben, Höll, Geratsberg und Sossau.

Der Vortrag beginnt am Dienstag, 12. März um 18.30 Uhr im Informationszentrum im Bruckstadel in der Fischerei 9 in Dingolfing.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termin:  
Ort:   Informationszentrum im Bruckstadel
Fischerei 9
84130 Dingolfing



30.04. 2019
Beschreibung:  

Monatliche Stadtführung: Walpurgisnacht am Dienstag, 30. April mit Renate Kutzi

 

Am Dienstag, 30. April lädt die Stadt Dingolfing zur monatlichen offenen Stadtführung ein. Bei der kurzweiligen Führung geht Renate Kutzi auf verschieden Bräuche, insbesondere rund um die Walpurgisnacht ein. In der Walpurgisnacht wurde der Einzug des Sommers zu Ehren der Göttin Freya gefeiert. Nach dem alten Kalender begann dieser am 1. Mai. Viele der Bräuche zur Walpurgis leben in Maibräuchen wieder. So erwachen beispielsweise Elfen und Feen aus dem Winterschlaf und sind voller Tatendrang um Schabernack zu treiben. Im Volksbrauchtum schützte man seinen Hof durch nächtliches Peitschenknallen, ausgelegte Besen und Maibüsche.  Der abendliche Spaziergang beginnt am Bruckstadel in der Fischerei, von dort geht es weiter in der Wollerstraße zur Feuerwehr, wo ein stattlicher Maibaum schon von weitem grüßt. Die Ursprünge des Maibaumbrauchtums sind immer noch ungeklärt bzw. umstritten. Die Wikinger hatten einen Thorsbaum, ein „zwei Mann hoher“ geschmückter Pfahl, der in der Dorfmitte aufgestellt wurde. In seiner heutigen hohen Form mit belassener grüner Spitze und Kranz geschmückt ist der Maibaum seit dem 16. Jahrhundert bekannt, allerdings auch in anderen Funktionen: als Kirchweihbaum, als Ehrenmaibaum für Individuen oder als mit Preisen behängte Kletterstange. Rund um den Maibaum hat sich im Laufe der Zeit allerdings sehr viel lokales Brauchtum entwickelt, das sich vielfach sogar von Dorf zu Dorf erheblich unterscheidet. Der Baum wird am 30. April geschlagen und von der Jugend ins Dorf gebracht. Die Maibaumwache gehört zu den beliebtesten Bräuchen. Fast niemand weiß allerdings, dass der Brauch den Maibaum zu stehlen von christlichen Missionaren eingeführt wurde, die den ausgelassenen Maibräuchen der Jugend fast feindselig gegenüberstanden. Von der Feuerwehr geht es zum Rathausinnenhof und weiter zum ehemaligen Waisenhaus am Lamplpass. Dort wartet auf die Teilnehmer der Führung eine kleine Überraschung.

Treffpunkt für die rund 1,5-stündige Stadtführung ist am Dienstag, 30. April um 18.30 Uhr vor dem Bruckstadel in der Fischerei 9. Bitte achten Sie auf feste Schuhe und dem Wetter angepasste Kleidung. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.

 

 

Termin:  
Ort:   Treffpunkt: Informationszentrum im Bruckstadel, Fischerei 9
84130 Dingolfing



19.05. 2019
Beschreibung:  

Thema und Details zur monatlichen Führung rund um den Internationalen Museumstag werden später bekannt gegeben.

Termin:  
Ort:   Museum Dingolfing
Obere Stadt 19
84130 Dingolfing



04.06. 2019
Beschreibung:  

Details zur monatlichen Stadtführung im Juni werden später bekannt gegeben.

Termin:  



07.07. 2019
Beschreibung:  

Die Stadt Dingolfing lädt am 7. Juli 14 Uhr im Rahmen der monatlichen Stadtführung zu der bereits zur schönen Tradition gewordenen Kräuterwanderung mit Renate Kutzi ein.

 

Das Thema der diesjährigen Führung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Am Endpunkt der Führung (bei schlechtem Wetter die Herzogsburg), erwartet die Teilnehmer kleine 'Kräuter-Kostproben“.

Bitte achten Sie auf feste Schuhe und dem Wetter angepasste Kleidung! Treffpunkt ist am Informationszentrum im Bruckstadel, Fischerei 9 in Dingolfing. Bei Dauerregen oder unbedständigen Wetter findet die Führung in der Herzogsburg, Obere Stadt 15, in Dingolfing statt. Informationen am Veranstaltungstag ab 10 Uhr unter 08731/312228, Museum Dingolfing.

 

Termin:  
Ort:   Stadtgebiet Dingolfing



15.08. 2019
Beschreibung:  

Die Stadt- und Kulturführer laden am Donnerstag, 15. August um 14 Uhr zu einer Radtour durch die Schwaigdörfer Goben, Höll, Geratsberg und Sossau ein. Auf der knapp 10 km langen Strecke, die auch für Familien geeignet ist, erklärt Brigitte Sirtl den Begriff „Schwaige“ und erzählt, was man unter einem Schwaigdorf versteht. In Goben, dem ersten Halt der Radtour geht Brigitte Sirtl auf die Isar ein, die die Schwaigdörfer maßgeblich beeinflusst hat. Von der Isarbrücke führt der Weg zur „Oberbürger-Mühle“ vielen auch als „Götz-Mühle“ bekannt. Sie zählt zu den ältesten Mühlen am Längenmühlbach, der durch drei der Schwaigdörfer fließt. Von Goben geht es weiter nach Höll. Höll entstand im 14. Jahrhundert als typisches Straßendorf und liegt an der Kreuzung des zwischendörflichen Verbindungsweges von Dingolfing nach Mengkofen. Brigitte Sirtl wird in Höll auf die Geschichte der Kirche St. Anton eingehen, die im Jahr 1432 gebaut wurde und auf das zur Kirche gehörende Siechenhaus. Nicht zu vergessen, dass Hans-Glas-Denkmal, dass sich gegenüber der Kirche befindet. Die Kirche St. Josef, deren Grundsteinlegung im Jahr 1954 erfolgte, wird bei dem Halt an der Hans-Glas-Straße näher beleuchtet. Nächste Station ist der Feuerwehrbrunnen in Sossau. Dieser wurde von der Dingolfingerin Jutta Wimmer im Jahr 1998 geschaffen. Gegenüber dem Brunnen findet sich eine kleine Kapelle aus dem Jahr 1818. Weiter geht es zur Brandwein- bzw. Kainzmühle die im Jahr 1819 erbaut wurde und zu den kleineren Mühlen entlang des Langenmühlbachs gehört. Letzte Station ist das Schwaigdorf Geratsberg, Wo genau Geratsberg anfängt, darüber scheiden sich die Geister. Anstelle der Mühlbach-Stubn, die zugleich Ende der rund 2-stündigen Radtour ist war bis ins Jahr 1924 die sog. Unterburger-Mühle zu finden. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche, interessante Radtour durch Dingolfing.
Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Informationszentrum im Bruckstadel, Fischerei 9 in Dingolfing. Bitte achten Sie auf ein verkehrssicheres Rad. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. Bei Dauerregen wird ein Ersatztermin bekannt gegeben. Informationen finden Sie unter www.dingolfing.de bzw. im Informationszentrum im Bruckstadel Tel. 08731/327100.

Termin:  
Ort:   Stadtgebiet Dingolfing



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