Monatliche Stadtführungen in Dingolfing

Lernen Sie unsere Stadt und ihre Vielfalt kennen. Ohne Anmeldung, ungezwungen und individuell.

 

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30.04. 2019
Beschreibung:  

Monatliche Stadtführung: Walpurgisnacht am Dienstag, 30. April mit Renate Kutzi

 

Am Dienstag, 30. April lädt die Stadt Dingolfing zur monatlichen offenen Stadtführung ein. Bei der kurzweiligen Führung geht Renate Kutzi auf verschieden Bräuche, insbesondere rund um die Walpurgisnacht ein. In der Walpurgisnacht wurde der Einzug des Sommers zu Ehren der Göttin Freya gefeiert. Nach dem alten Kalender begann dieser am 1. Mai. Viele der Bräuche zur Walpurgis leben in Maibräuchen wieder. So erwachen beispielsweise Elfen und Feen aus dem Winterschlaf und sind voller Tatendrang um Schabernack zu treiben. Im Volksbrauchtum schützte man seinen Hof durch nächtliches Peitschenknallen, ausgelegte Besen und Maibüsche.  Der abendliche Spaziergang beginnt am Bruckstadel in der Fischerei, von dort geht es weiter in der Wollerstraße zur Feuerwehr, wo ein stattlicher Maibaum schon von weitem grüßt. Die Ursprünge des Maibaumbrauchtums sind immer noch ungeklärt bzw. umstritten. Die Wikinger hatten einen Thorsbaum, ein „zwei Mann hoher“ geschmückter Pfahl, der in der Dorfmitte aufgestellt wurde. In seiner heutigen hohen Form mit belassener grüner Spitze und Kranz geschmückt ist der Maibaum seit dem 16. Jahrhundert bekannt, allerdings auch in anderen Funktionen: als Kirchweihbaum, als Ehrenmaibaum für Individuen oder als mit Preisen behängte Kletterstange. Rund um den Maibaum hat sich im Laufe der Zeit allerdings sehr viel lokales Brauchtum entwickelt, das sich vielfach sogar von Dorf zu Dorf erheblich unterscheidet. Der Baum wird am 30. April geschlagen und von der Jugend ins Dorf gebracht. Die Maibaumwache gehört zu den beliebtesten Bräuchen. Fast niemand weiß allerdings, dass der Brauch den Maibaum zu stehlen von christlichen Missionaren eingeführt wurde, die den ausgelassenen Maibräuchen der Jugend fast feindselig gegenüberstanden. Von der Feuerwehr geht es zum Rathausinnenhof und weiter zum ehemaligen Waisenhaus am Lamplpass. Dort wartet auf die Teilnehmer der Führung eine kleine Überraschung.

Treffpunkt für die rund 1,5-stündige Stadtführung ist am Dienstag, 30. April um 18.30 Uhr vor dem Bruckstadel in der Fischerei 9. Bitte achten Sie auf feste Schuhe und dem Wetter angepasste Kleidung. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.

 

 

Termin:  
Ort:   Treffpunkt: Informationszentrum im Bruckstadel, Fischerei 9
84130 Dingolfing



19.05. 2019
Beschreibung:  

Am Sonntag, 19. Mai, laden um 15 Uhr die Stadt Dingolfing und Renate Kutzi zu einer Führung rund um das Thema "Mode und Brauchtum" ein.

Kleidung schützt seit tausenden von Jahren vor Kälte, Hitze und Verletzungen. Darüber hinaus verrät sie über uns, was wir sind bzw. sein wollen. Im beruflichen Alltag und in der Freizeit unterliegen wir bestimmten Moderichtungen. Die verschiedenen Dresscodes begleiten uns seit Jahrhunderten. Aus alltäglicher, zweckmäßiger Arbeitskleidung entwickelten sich Modetrends, die schließlich zum Brauchtum wurden, z.B. Trachten, Brautmode usw. Es wurde so detailliert, dass man auf Grund der Kleidung die gesellschaftliche Stellung der Person auf den ersten Blick sichtbar wurde. Mode bezieht sich nicht nur auf Kleidung, Frisuren, Schuhe, Accessoires, Gesichtsbehaarung, und sogar Baustile veränderten sich im Laufe der Zeit.

Die Geschichte der Mode wird im Zusammenhang mit dem Brauchtum an Hand von einigen Exponaten in der Herzogsburg erläutert.

Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. 

Termin:  
Ort:   Museum Dingolfing
Obere Stadt 19
84130 Dingolfing



04.06. 2019
Beschreibung:  

Monatliche offene Stadtführung zum Thema Türme, Tore und Geschichten Franz Wagner führt am Dienstag, 4. Juni um 18.30 Uhr durch die Stadt

 

Bei der monatlichen Stadtführung, zu der die Stadt Dingolfing zusammen mit Stadtführer Franz Wagner einlädt, wird das alte Gesicht Dingolfings näher beleuchtet. Über die zahlreichen Türme und Tore, die es in Dingolfing einmal gab, weiß Franz Wagner vieles zu erzählen.

Der rund 1,5-stündige Rundgang beginnt am Bruckstadel in der Fischerei, dort erfahren die Teilnehmer näheres über die Entwicklung der Fischerei. Weiter geht es über die Bruckstraße zum ehemaligen Kaminkehrerhaus, in die Lederergasse zum Marienplatz und dem Wollertor. Das Wollertor ist das letzte noch erhaltene Stadttor Dingolfings. Es beendet die Stadt in östlicher Richtung. Durch seinen Bogen gelangte man von der „Wollerzeile“, wie der Marienplatz einst hieß auf die so genannten „Wollänger“, die den Tuchmachern zum Auslegen und Aufhängen ihrer Erzeugnisse dienten. Einlass in die Stadt gewährten insgesamt vier Tore (Isartor, Wollertor, Griestor und das Oberstädter Tor). Die einzelnen Tore werden ebenfalls vorgestellt. Weiter führt der Fußweg in die Kirchgasse, wo der Stegturm zu finden ist. Hier gibt es auch einiges über die Wasserversorgung Dingolfings zu berichten. Der Steinweg mit dem Zanklbogen und dem Eisernen Törl, das von jeher als Fußgängeraufgang in die obere Stadt genutzt wurde, sowie der Wehrgang mit dem Storchenturm sind weitere Stationen bei der Führung.

In der Herzogsburg, dem Endpunkt des Rundgangs, zeigt Herr Wagner den Teilnehmern die früheren Standorte der vorgestellten Türme und Tore an Hand eines Modells. Treffpunkt für den interessanten Rundgang ist um 18.30 Uhr vorm Bruckstadel in der Fischerei 9. Eine Anmeldung zur Führung ist nich erforderlich. 

Termin:  



07.07. 2019
Beschreibung:  

Die Stadt Dingolfing lädt am 7. Juli um 14 Uhr im Rahmen der monatlichen Stadtführung zu der bereits zur schönen Tradition gewordenen Kräuterwanderung mit Renate Kutzi ein.

 

In diesem Jahr werden wir bei einem Spaziergang zur Alm in Dingolfing über die Kräuter, Bäume und Sträucher sprechen. Es gibt kein Unkraut, denn jedes Kräutlein ist für etwas gut. Auch giftige Pflanzen können dem Menschen nützlich sein, wie Paracelsus sagte „die Dosis macht das Gift“. Das Kräuterwissen ist seit Jahrhunderten Bestandteil der Medizin. Durch den Fortschritt der chemischen Entwicklung der Medikation gelangen die „Alten Weisheiten“ in Vergessenheit. Durch die Sensibilisierung der Menschheit durch die Umwelt, leiden viele unter Allergien bzw. Nebenwirkungen vieler Medikamente. Auf der Suche nach neuen Behandlungsmethoden erlebt das Kräuterwissen eine wahre Renaissance. Von Arnika bis Zwiebel findet man in der Natur viele Kräuter, die verschiedene Gebrechen lindern bzw. heilen können.

 

Am Endpunkt der Führung (bei schlechtem Wetter die Herzogsburg), erwartet die Teilnehmer kleine 'Kräuter-Kostproben“.

Bitte achten Sie auf feste Schuhe und dem Wetter angepasste Kleidung! Treffpunkt ist zwischen Stadion und Eishalle in Dingolfing. Bei Dauerregen oder unbeständigen Wetter findet die Führung in der Herzogsburg, Obere Stadt 15, in Dingolfing statt. Informationen am Veranstaltungstag ab 10 Uhr unter 08731/312228, Museum Dingolfing.

 

 

 

 

Termin:  
Ort:   Stadtgebiet Dingolfing



15.08. 2019
Beschreibung:  

Die Stadt- und Kulturführer laden am Donnerstag, 15. August um 14 Uhr zu einer Radtour durch die Schwaigdörfer Goben, Höll, Geratsberg und Sossau ein. Auf der knapp 10 km langen Strecke, die auch für Familien geeignet ist, erklärt Brigitte Sirtl den Begriff „Schwaige“ und erzählt, was man unter einem Schwaigdorf versteht. In Goben, dem ersten Halt der Radtour geht Brigitte Sirtl auf die Isar ein, die die Schwaigdörfer maßgeblich beeinflusst hat. Von der Isarbrücke führt der Weg zur „Oberbürger-Mühle“ vielen auch als „Götz-Mühle“ bekannt. Sie zählt zu den ältesten Mühlen am Längenmühlbach, der durch drei der Schwaigdörfer fließt. Von Goben geht es weiter nach Höll. Höll entstand im 14. Jahrhundert als typisches Straßendorf und liegt an der Kreuzung des zwischendörflichen Verbindungsweges von Dingolfing nach Mengkofen. Brigitte Sirtl wird in Höll auf die Geschichte der Kirche St. Anton eingehen, die im Jahr 1432 gebaut wurde und auf das zur Kirche gehörende Siechenhaus. Nicht zu vergessen, dass Hans-Glas-Denkmal, dass sich gegenüber der Kirche befindet. Die Kirche St. Josef, deren Grundsteinlegung im Jahr 1954 erfolgte, wird bei dem Halt an der Hans-Glas-Straße näher beleuchtet. Nächste Station ist der Feuerwehrbrunnen in Sossau. Dieser wurde von der Dingolfingerin Jutta Wimmer im Jahr 1998 geschaffen. Gegenüber dem Brunnen findet sich eine kleine Kapelle aus dem Jahr 1818. Weiter geht es zur Brandwein- bzw. Kainzmühle die im Jahr 1819 erbaut wurde und zu den kleineren Mühlen entlang des Langenmühlbachs gehört. Letzte Station ist das Schwaigdorf Geratsberg, Wo genau Geratsberg anfängt, darüber scheiden sich die Geister. Anstelle der Mühlbach-Stubn, die zugleich Ende der rund 2-stündigen Radtour ist war bis ins Jahr 1924 die sog. Unterburger-Mühle zu finden. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche, interessante Radtour durch Dingolfing.
Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Informationszentrum im Bruckstadel, Fischerei 9 in Dingolfing. Bitte achten Sie auf ein verkehrssicheres Rad. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. Bei Dauerregen wird ein Ersatztermin bekannt gegeben. Informationen finden Sie unter www.dingolfing.de bzw. im Informationszentrum im Bruckstadel Tel. 08731/327100.

Termin:  
Ort:   Stadtgebiet Dingolfing



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